
HYNPOSE COACHING FÜR JUGENDLICHE VON 13 BIS 20
UNSICHTBAR?
UND TROTZDEM HACKEN ALLE AUF DIR HERUM?
Komm in deine Kraft – mit meinem Hypnose Coaching für Jugendliche.
Für junge Menschen ist die Zeit zwischen 13 und 20 mit allerlei Herausforderungen verbunden. Typische Themen und Belastungen in diesem Alter sind:
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Stress in Schule, Ausbildung oder Studium
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Konzentrationsschwäche,
Probleme die Aufmerksamkeit halten zu können -
Leistungsdruck und Prüfungsängste
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Selbstwert- und Identitätsfragen
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Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen (z. B. Ängste, Unsicherheit, Traurigkeit)
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Konflikte mit Eltern, Geschwistern oder im Freundeskreis
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Einsamkeit und soziale Unsicherheiten
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Körperbild- und Ernährungsthemen
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Erste depressive Symptome oder Erschöpfungsgefühle
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…
Nicht immer handelt es sich bei diesen Herausforderungen um psychische Erkrankungen.
Manchmal sind es auch bloss kleinere oder grössere Stolpersteine auf dem Weg ins Erwachsenenleben.
Viele Jugendliche kämpfen während dieser Zeit tatsächlich mit ernsthaften Problemen wie Ängsten, Depressionen, Essstörungen oder zwanghaften Gedanken. Diese Probleme belasten Betroffene und Angehörige gleichermassen. Mein Hypnose Coaching für Jugendliche in Zürich kann in solchen Situationen eine wirksame Entlastung bieten. Auch während der Wartezeit, bis ein Therapieplatz frei wird.

«Ich bin da für junge Menschen, die ihrer inneren Kraft einmal begegnen möchten – um zu merken, dass die Frage nach dem Sinn nicht ins Leere läuft»


WAS ICH ANBIETE
Mit meinem Hypnose Coaching biete ich Jugendlichen einen geschützten Raum, in dem sie ihre eigenen Ressourcen entdecken, innere Kraft entwickeln und neue Stabilität aufbauen können. Dabei unterstütze ich sie, Selbstvertrauen, Zuversicht und Klarheit zu gewinnen.

HYPNOSE COACHING
FÜR JUGENDLICHE:
Keine Hypnose, bei der man «weg» ist!
Sondern ein wacher, klarer Prozess der Stress löst und Selbstvertrauen stärkt.
Ein bewusster, meditativer Zustand: Der Körper entspannt, während der Geist präsent und wach bleibt. Jugendliche erleben alles mit, sind im inneren Dialog und nehmen ihre eigenen Bilder, Gefühle und Gedanken bewusst wahr. So entsteht ein Zugang zum inneren Bewusstsein, der ihnen hilft, ihre Stärken zu erkennen und gezielt einzusetzen.
Kein «Umprogrammieren» – keine Manipulation – keine Affirmationen!

IDEAL AUCH FÜR:
BEGLEITUNG IN DER WARTEZEIT
Leider warten Jugendliche oft monatelang auf einen freien Platz in der Psychotherapie. In dieser Zeit kann Hypnose Coaching eine wichtige Unterstützung sein:
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um Stabilität zu gewinnen,
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innere Ressourcen zu stärken,
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und sich auf eine spätere Psychotherapie vorzubereiten.
Hypnose Coaching ersetzt keine Psychotherapie. Es kann Jugendlichen aber helfen, diese schwierige Phase aktiv und gestärkt zu überstehen, statt sich ausgeliefert zu fühlen.
Angebot auf einen Blick
GRATIS:
Erstgespräch, 60 Min. (inkl. Anamnese)
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Mein Honorar beträgt CHF 160.– pro Stunde.
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Eine reguläre Sitzung umfasst 60 – 75 Minuten und wird pauschal mit CHF 160.– verrechnet.
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Verlängerungen werden in 15-Minuten-Schritten abgerechnet, CHF 40.– pro Viertelstunde
BEI DIR ODER BEI MIR?
WIE'S FÜR DICH PASST – ONLINE ODER VOR ORT

Online ideal für:
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Erstgespräch
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Hypno-Coaching (Erwachsene)
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Akut-Termin für: Gesprächsbegleitung / Krisencoaching

Vor Ort ideal für:
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Erstgespräch
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Hypnotherapie, Hypnose
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Hypno-Coaching
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Gesprächsbegleitung / Coaching
Hintergrundwissen & FAQ
VERTIEFENDE INFORMATIONEN ZU:
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Vertraulichkeit und Zusammenarbeit mit Jugendlichen
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Begleitung von Jugendlichen bei Essstörungen mit anorektischen Verhaltensmustern &
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Jugendliche mit ADHS, innerer Unruhe oder fehlender Orientierung
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Warum 18 bis 20-Jährige bei mir bewusst im Hypnose Coaching für Jugendliche angesiedelt sind (Neurobiologie)
Der folgende Abschnitt richtet sich an Menschen, die sich vertieft mit der Wirkweise, Haltung und den Hintergründen der Hypnosearbeit befassen möchten.
VERTRAULICHKEIT UND ZUSAMMENARBEIT MIT JUGENDLICHEN
Inhalt
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Sind die Gespräche wirklich vertraulich?
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Erfahren Eltern, was ihr Kind im Coaching erzählt?
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Wie ist die Regelung bei 18 bis 20-Jährigen?Was passiert, wenn bereits eine psychologische oder psychiatrische Behandlung besteht?
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Gibt es Situationen, in denen die Schweigepflicht aufgehoben wird?
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Wie wird zu Beginn der Zusammenarbeit Klarheit geschaffen?
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Vertraulichkeit und Zusammenarbeit mit Eltern
Die Arbeit mit Jugendlichen basiert auf Vertrauen. Gerade in sensiblen Entwicklungsphasen ist es entscheidend, dass junge Menschen einen geschützten Raum haben, in dem sie offen sprechen können.
Ab dem 18. Lebensjahr gelten die jungen Erwachsenen rechtlich als volljährig. In diesem Fall unterliegt das Coaching der gleichen Vertraulichkeit wie bei erwachsenen Klientinnen und Klienten. Eine Einbindung der Eltern erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der betreffenden Person.
Sollte sich eine jugendliche oder erwachsene Person bereits in psychiatrischer oder psychologischer Behandlung befinden, ist eine Zusammenarbeit im Hypno-Coaching grundsätzlich möglich. Voraussetzung ist eine offene Kommunikation über die bestehende Begleitung sowie – sofern sinnvoll – eine abgestimmte Kooperation mit den behandelnden Fachpersonen. Auch hier gilt die Vertraulichkeit als zentrale Grundlage der gemeinsamen Arbeit.
Ziel ist stets ein sicherer, klarer und verantwortungsvoller Rahmen, der Eigenverantwortung stärkt und Entwicklung ermöglicht.
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Schweigepflicht
Alles, was Jugendliche in den Sitzungen erzählen, wird grundsätzlich vertraulich behandelt. Inhalte aus Gesprächen werden nicht ohne Zustimmung weitergegeben – auch nicht an die Eltern. Diese Vertraulichkeit schafft Sicherheit und ermöglicht echte innere Arbeit.
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Zusammenarbeit mit Eltern
Gleichzeitig sind Eltern ein wesentlicher Teil des Umfeldes eines Jugendlichen.
Deshalb biete ich auf Wunsch begleitende Elterngespräche an.
In diesen Gesprächen geht es nicht um Inhalte aus den Sitzungen, sondern um:
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entwicklungsbezogene Einordnung
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Dynamiken, die im Jugendalter häufig auftreten
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unterstützende Haltungen im Alltag
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Möglichkeiten, Druck aus dem System zu nehmen
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Stärkung der Beziehungsebene
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Vertrauen und Verantwortung
Zu Beginn der Zusammenarbeit klären wir gemeinsam:
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Was bleibt vertraulich?
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Was darf geteilt werden?
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Wie gehen wir mit schwierigen Situationen um?
Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung besteht eine Informationspflicht gegenüber den Sorgeberechtigten.
Ziel ist immer: Vertrauen bewahren – und gleichzeitig Verantwortung tragen.

FAQ – HÄUFIGE FRAGEN ZUM THEMA VERTRAULICHKEIT
Sind die Gespräche wirklich vertraulich?
Ja. Alles, was im Coaching besprochen wird, unterliegt grundsätzlich der Vertraulichkeit. Inhalte werden nicht ohne ausdrückliche Zustimmung weitergegeben – auch nicht an Eltern oder andere Bezugspersonen.
Eine Ausnahme besteht nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung. In solchen Situationen bin ich verpflichtet, verantwortungsvoll zu handeln und gegebenenfalls Sorgeberechtigte zu informieren.
Erfahren Eltern, was ihr Kind im Coaching erzählt?
Nein. Es werden keine Gesprächsinhalte weitergegeben.
Elterngespräche – sofern gewünscht – dienen der entwicklungsbezogenen Einordnung und der Unterstützung im Alltag, nicht der Offenlegung persönlicher Inhalte. Das Vertrauen des Jugendlichen bleibt gewahrt.
Wie ist die Regelung bei 18 bis 20-Jährigen?
Ab dem 18. Lebensjahr gilt die volle Vertraulichkeit wie bei erwachsenen Klientinnen und Klienten.
Eine Einbindung der Eltern erfolgt ausschliesslich auf Wunsch der betreffenden Person. Die Entscheidung darüber liegt bei der volljährigen Klientin bzw. dem volljährigen Klienten.
Was passiert, wenn bereits eine psychologische oder psychiatrische Behandlung besteht?
Hypno-Coaching ist grundsätzlich ergänzend möglich. Wichtig ist eine transparente Kommunikation über die bestehende Begleitung.
In manchen Fällen kann eine abgestimmte Zusammenarbeit mit behandelnden Fachpersonen sinnvoll sein – selbstverständlich nur mit Einverständnis der betreffenden Person.
Gibt es Situationen, in denen die Schweigepflicht aufgehoben wird?
Ja – bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung.
Wenn eine ernsthafte Gefährdungssituation besteht, trägt der Schutz der betroffenen Person Vorrang. In solchen Fällen informiere ich die Sorgeberechtigten oder entsprechende Stellen. Transparenz darüber wird von Beginn an gemeinsam geklärt.
Wie wird zu Beginn der Zusammenarbeit Klarheit geschaffen?
Zu Beginn besprechen wir gemeinsam:
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Was bleibt vertraulich?
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Welche Informationen dürfen – wenn überhaupt – weitergegeben werden?
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Wie gehen wir mit schwierigen oder sensiblen Situationen um?
Dieser klare Rahmen schafft Sicherheit für alle Beteiligten.
BEGLEITUNG VON JUGENDLICHEN MIT ESSSTÖRUNGEN MIT ANOREKTISCHEN VERAHTLENSMUSTERN
Jugendliche mit anorektischen Symptomen befinden sich in einer besonders sensiblen Lebensphase. Die Adoleszenz ist geprägt von inneren Umbrüchen, Ablösungsprozessen und der Suche nach Identität. Gleichzeitig befindet sich das Gehirn – insbesondere der für Planung, Impulskontrolle und Selbststeuerung zuständige präfrontale Kortex – noch in der Entwicklung. Diese Reifung dauert bis ins junge Erwachsenenalter an.
Das bedeutet: Jugendliche können sehr tief fühlen, wahrnehmen und erleben. Die Fähigkeit, diese Erfahrungen allein über Verstand, Logik und Einsicht dauerhaft in den Alltag zu integrieren, ist jedoch noch im Aufbau. Genau an dieser Stelle setzt meine Arbeit an.
Inhalt
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FAQ – Häufige Fragen von Eltern bei Essstörungen im Jugendalter
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Woran erkenne ich, ob das Essverhalten meines Kindes problematisch ist?
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Haben wir als Eltern etwas falsch gemacht?
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Warum reicht es nicht, wenn mein Kind „einfach einsieht“, dass es essen muss?
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Was kann Hypnose hier unterstützen?
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Ist Hypnose bei Jugendlichen überhaupt sinnvoll?
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Warum sollen auch wir als Eltern einbezogen werden?
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Heisst das, wir müssen alles „richtig machen“?
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Ersetzt diese Arbeit eine Therapie oder medizinische Begleitung?
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Was ist der erste sinnvolle Schritt?
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Was Hypnose bei Jugendlichen leisten kann
Hypnose ist keine Methode der Überredung oder Kontrolle. In meiner Arbeit mit Jugendlichen dient sie dazu, einen Zugang zu Ebenen zu eröffnen, die über reines Nachdenken hinausgehen: Körperwahrnehmung, innere Sicherheit, Selbstkontakt und emotionale Regulation.
Gerade bei anorektischen Symptomen ist die Beziehung zum eigenen Körper häufig von Angst, Kontrolle oder innerem Druck geprägt. In einer sorgfältig und verantwortungsvoll geführten, verkörpernden Hypnose kann der Jugendliche wieder erleben,
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wie es sich anfühlt, im eigenen Körper präsent zu sein
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dass innere Verbundenheit mit dem Körper entstehen kann, nicht gegen ihn ohne sofort bewertet oder bekämpft zu werden
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dass Bedürfnisse wahrgenommen werden dürfen,
Diese Erfahrungen ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie können jedoch eine wertvolle Ergänzung sein, indem sie innere Stabilität, Selbstwahrnehmung und Selbstführung fördern.
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Grenzen und Verantwortung
Mir ist wichtig, dies klar und transparent zu benennen: Hypnose ist keine alleinige Behandlung von Anorexie. Sie ersetzt weder medizinische Abklärung noch ärztliche oder psychotherapeutische Begleitung.
Gerade bei Jugendlichen braucht es einen sicheren, klaren Rahmen. Deshalb verstehe ich meine Arbeit ausdrücklich als komplementär. Eine Zusammenarbeit mit behandelnden Ärztinnen, Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten ist jederzeit möglich und ausdrücklich willkommen.
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Warum das Umfeld eine zentrale Rolle spielt
Anorektische Symptome entstehen nicht isoliert. Sie entwickeln sich immer im Kontext von Beziehungen, Familie, Schule und sozialem Umfeld. Jugendliche regulieren sich nicht allein – sie sind eingebettet in ein System.
Deshalb ist mir ein Punkt besonders wichtig: Die Begleitung eines Jugendlichen ist dann am wirksamsten, wenn auch das Umfeld mit einbezogen wird.
Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen. Eltern handeln in der Regel aus Sorge, Liebe und dem Wunsch zu helfen. Gleichzeitig können unbewusste Muster – etwa Angst, Kontrolle oder Hilflosigkeit – den inneren Druck beim Jugendlichen verstärken.
In der begleitenden Arbeit mit Eltern geht es darum,
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eigene Reaktions- und Handlungsmuster wahrzunehmen
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zu verstehen, wie gut gemeinte Strategien wirken können zu entwickeln
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neue Formen von Präsenz, Klarheit und emotionaler Sicherheit
Nicht als Vorwurf, sondern als Ressource für das gesamte Familiensystem.
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Integration statt Überforderung
Jugendliche brauchen keine langen Erklärungen oder abstrakten Konzepte. Sie brauchen Erfahrungen, die konkret, wiederholbar und alltagstauglich sind.
Deshalb ist meine hypnotherapeutische Arbeit
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körpernah und erdend
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altersgerecht und entwicklungsorientiert
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frei von entkörpernden oder spirituell überhöhten Deutungen
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darauf ausgerichtet, Verbindung statt Kontrolle zu fördern
Es geht nicht um mehr Disziplin oder Einsicht, sondern um mehr innere Verbindung – Schritt für Schritt.
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Mein Verständnis von Begleitung
Wenn ein Jugendlicher zu mir kommt – oft ergänzend zu einer bestehenden Therapie – begegne ich ihm oder ihr mit Respekt, Klarheit und ohne Druck.
Ich sehe meine Aufgabe darin,
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einen sicheren Raum für innere Erfahrung zu schaffen
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Selbstwahrnehmung und Selbstführung zu stärken
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das soziale Umfeld mitzudenken und einzubeziehen
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offen und transparent mit anderen Fachpersonen zusammenzuarbeiten
Meine Arbeit versteht sich als Einladung und Ergänzung – nicht als Ersatz. Immer mit dem Blick darauf, was diesem jungen Menschen in seiner aktuellen Lebensphase wirklich dient.

FAQ – HÄUFIGE FRAGEN VON ELTERN BEI ESSTÖRUNGEN IM JUGENDALTER
Woran erkenne ich, ob das Essverhalten meines Kindes problematisch ist?
Essstörungen zeigen sich nicht nur über das Essen selbst. Warnzeichen können unter anderem sein:
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starkes Kontrollverhalten rund um Essen oder Gewicht
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Rückzug, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen
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grosse Angst vor bestimmten Lebensmitteln oder Mahlzeiten
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übermässiger Bewegungsdrang
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ein stark verändertes Körperbild
Nicht jedes auffällige Essverhalten ist sofort eine Essstörung. Wenn sich jedoch Muster verfestigen oder Ihr Kind zunehmend leidet, ist es sinnvoll, Unterstützung in Anspruch zu
Haben wir als Eltern etwas falsch gemacht?
Diese Frage bewegt fast alle Eltern – und sie ist verständlich.
Essstörungen entstehen nicht durch Schuld einzelner Personen. Sie entwickeln sich aus einem Zusammenspiel vieler Faktoren: Persönlichkeit, Entwicklungsphase, Stress, Beziehungserfahrungen und gesellschaftliche Einflüsse.
Eltern sind Teil des Systems – aber nicht die Ursache. Genau deshalb kann es so wertvoll sein, gemeinsam hinzuschauen, ohne Schuldzuweisung, sondern mit dem Ziel, Entlastung und neue Handlungsmöglichkeiten zu finden.
Warum reicht es nicht, wenn mein Kind „einfach einsieht“, dass es essen muss?
Jugendliche befinden sich mitten in einer neurologischen und emotionalen Entwicklungsphase. Der Bereich im Gehirn, der für langfristige Planung, Impulskontrolle und vernünftige Entscheidungen zuständig ist, ist noch nicht vollständig ausgereift.
Das bedeutet: Ihr Kind weiss oft, was vernünftig wäre – und kann es dennoch nicht umsetzen. Essstörungen sind keine Frage von Willen oder Einsicht, sondern von innerer Regulation und Sicherheit.
Was kann Hypnose hier unterstützen?
Hypnotherapeutische Arbeit setzt nicht bei Druck oder Vernunftappellen an, sondern bei innerer Wahrnehmung, Körperkontakt und emotionaler Stabilisierung.
Sie kann helfen,
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den Zugang zum eigenen Körper wieder zu erleichtern
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innere Spannungen wahrzunehmen, statt sie über Kontrolle zu regulieren
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Selbstkontakt und innere Sicherheit zu stärken
Hypnose ist dabei keine alleinige Behandlung, sondern eine ergänzende Möglichkeit innerhalb eines grösseren Unterstützungsrahmens.
Ist Hypnose bei Jugendlichen überhaupt sinnvoll?
Ja – wenn sie altersgerecht, verantwortungsvoll und verkörpernd eingesetzt wird. Jugendliche reagieren oft sehr gut auf erfahrungsbasierte Zugänge, die nicht nur über Worte und Erklärungen funktionieren.
Wichtig ist, dass die Arbeit nicht überfordernd ist und nicht auf „tiefe Einsichten“ abzielt, sondern auf kleine, integrierbare Erfahrungen, die im Alltag wirksam werden können.
Warum sollen auch wir als Eltern einbezogen werden?
Weil Jugendliche sich nicht isoliert regulieren. Sie sind eingebettet in Beziehungen. Veränderungen beim Kind gelingen oft leichter, wenn auch das Umfeld stabiler, klarer und ruhiger wird.
Die begleitende Arbeit mit Eltern dient dazu,
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eigene Reaktionsmuster besser zu verstehen
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Sicherheit und Orientierung zu vermitteln
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Druck aus dem Familiensystem zu nehmen
Nicht als Verpflichtung, sondern als unterstützendes Angebot – für Sie und Ihr Kind.
Heisst das, wir müssen alles „richtig machen“?
Nein. Perfektion ist nicht das Ziel. Es geht um Bewusstheit, nicht um Fehlerfreiheit. Kleine Veränderungen in Haltung, Kommunikation und innerer Klarheit können bereits viel bewirken.
Ersetzt diese Arbeit eine Therapie oder medizinische Begleitung?
Nein. Meine Arbeit versteht sich ausdrücklich als komplementär. Eine medizinische Abklärung und gegebenenfalls psychotherapeutische Begleitung sind bei Essstörungen sehr wichtig.
Ich arbeite transparent und offen – und bei Bedarf gerne in Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten.
Was ist der erste sinnvolle Schritt?
Der erste Schritt ist oft, nicht allein zu bleiben.
Ein klärendes Gespräch – für Eltern, für Jugendliche oder gemeinsam – kann helfen, Orientierung zu gewinnen und nächste Schritte in Ruhe zu besprechen.
JUGENDLICHE MIT ADHS, INNERER UNRUHE ODER FEHLENDER ORINTIERUNG – HYPNOSE ALS ERGÄNZENDE BEGLEITUNG
Viele Jugendliche kommen nicht, weil „etwas falsch“ mit ihnen ist, sondern weil sie spüren, dass sie innerlich keinen Halt finden. Sie erleben sich als unruhig, überfordert, leer oder orientierungslos. Manche haben eine Diagnose wie ADHS, andere fühlen sich im Alltag dauerhaft fehl am Platz.
Die Adoleszenz ist eine Phase tiefgreifender Veränderung – körperlich, emotional, sozial und neurologisch. Besonders jene Hirnareale, die für Aufmerksamkeit, Impulssteuerung, Planung und Selbstorganisation zuständig sind, befinden sich noch in der Entwicklung.
Das bedeutet: Jugendliche wollen oft funktionieren, sich konzentrieren und ihren Alltag bewältigen – erleben jedoch, dass ihnen genau das immer wieder entgleitet.
Inhalt
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ADHS im Jugendalter – eine entwicklungsbedingte Herausforderung
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FAQ – Häufige Fragen zu ADHS, innere Unruhe & Orientierungslosigkeit
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Ist ADHS eine Krankheit?
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Kann Hypnose ADHS „heilen“?
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Ist Hypnose für Jugendliche geeignet?
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Was ist mit fehlender Motivation oder Sinnlosigkeit?
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Müssen Eltern einbezogen werden?
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Ersetzt diese Arbeit Therapie oder Medikamente?
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Was ist der erste sinnvolle Schritt?
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ADHS im Jugendalter – eine entwicklungsbedingte Herausforderung
ADHS zeigt sich bei Jugendlichen nicht nur als Konzentrationsschwierigkeit.
Häufig erleben sie:
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innere Unruhe oder Getriebenheit
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Schwierigkeiten, Gedanken zu ordnen
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emotionale Überforderung
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schnelle Frustration oder Rückzug
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das Gefühl, anders zu sein oder nicht dazuzugehören
Viele Jugendliche mit ADHS leiden weniger an mangelnder Fähigkeit, sondern an einer Überforderung durch Reize, Erwartungen und innere Spannungen, die sie noch nicht ausreichend regulieren können.
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Wenn Sinn, Motivation und Richtung fehlen
Neben ADHS begegnen mir Jugendliche, die keinen Sinn im Alltag empfinden. Schule wirkt leer, Zukunftsfragen überfordern, Motivation scheint verloren.
Entwicklungspsychologisch ist dies verständlich: Identität, Werte und innere Orientierung sind in dieser Lebensphase noch im Aufbau. Wenn dieser Prozess durch Stress, Leistungsdruck oder emotionale Unsicherheit erschwert wird, kann sich dies als Antriebslosigkeit, innere Leere oder Rückzug zeigen.
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Was hypnotherapeutische Begleitung unterstützen kann
Hypnose ist in meiner Arbeit kein „Wegmachen von Symptomen“. Sie schafft einen Raum, in dem Jugendliche wieder Zugang zu sich selbst finden können – jenseits von Bewertung und Leistungsdruck.
Sie kann unterstützen:
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innere Unruhe wahrzunehmen und zu regulieren
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Aufmerksamkeit im Körper zu verankern
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Zugang zu eigenen Interessen und Bedürfnissen zu finden
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innere Stabilität und Selbstführung aufzubauen
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Reizüberflutung zu reduzieren
Die Arbeit ist altersgerecht, verkörpernd und alltagsnah. Sie setzt auf erfahrbare innere Zustände statt auf lange Erklärungen
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Grenzen und Einbettung
Hypnose ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Sie versteht sich als ergänzende, komplementäre Begleitung.
Eine Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeut:innen, Ärzt:innen oder Schulen ist – wenn gewünscht – ausdrücklich möglich.
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Die Rolle des Umfelds
Jugendliche regulieren sich nicht isoliert. Sie reagieren sensibel auf ihr Umfeld. Deshalb ist es oft hilfreich, auch Eltern oder Bezugspersonen einzubeziehen.
Dabei geht es nicht um Schuld, sondern um Verständnis:
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Wie wirken Erwartungen?
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Wo entsteht Druck?
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Wo kann Entlastung geschaffen werden?
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Mein Verständnis von Begleitung
Ich begegne Jugendlichen mit Respekt für ihre Entwicklungsphase. Meine Arbeit ist eine Einladung zur inneren Ordnung und Selbstwahrnehmung – nicht zur Anpassung.
Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, wieder Kontakt zu sich selbst, zu ihrer inneren Richtung und zu ihrem eigenen Tempo zu finden.

FAQ – HÄUFIGE FRAGEN ZU ADHS, INNERE UNRUHE & ORIENTIERUNGSLOSIGKEIT
Ist ADHS eine Krankheit?
ADHS ist keine Krankheit im klassischen Sinn, sondern eine neurobiologische Besonderheit. Sie beschreibt eine andere Art der Reizverarbeitung und Selbststeuerung, die im Jugendalter besonders herausfordernd sein kann.
Kann Hypnose ADHS „heilen“?
Nein. Hypnose kann ADHS nicht heilen. Sie kann jedoch helfen, innere Unruhe besser zu regulieren, Selbstwahrnehmung zu stärken und den Alltag stabiler zu erleben.
Ist Hypnose für Jugendliche geeignet?
Ja, wenn sie altersgerecht, verantwortungsvoll und verkörpernd eingesetzt wird. Jugendliche profitieren oft von erfahrungsbasierten Methoden, die nicht nur über Gespräche funktionieren.
Was ist mit fehlender Motivation oder Sinnlosigkeit?
Viele Jugendliche erleben Phasen innerer Leere oder Orientierungslosigkeit. Hypnotherapeutische Arbeit kann helfen, wieder Kontakt zu eigenen Interessen, Werten und inneren Impulsen zu finden.
Müssen Eltern einbezogen werden?
Nicht zwingend, aber oft sinnvoll. Jugendliche stehen in engem Austausch mit ihrem Umfeld. Kleine Veränderungen im Umfeld können grosse Entlastung bringen.
Ersetzt diese Arbeit Therapie oder Medikamente?
Nein. Diese Arbeit versteht sich als ergänzend. Medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen bleiben wichtig und werden nicht ersetzt.
Was ist der erste Schritt?
Ein erstes Gespräch zur Klärung, ob und in welcher Form eine Begleitung sinnvoll ist – für Jugendliche allein oder gemeinsam mit den Eltern.
WARUM 18 BIS 20-JÄHRIGE BEI MIR BEWUSST IM HYPNOSE COACHING FÜR JUGENDLICHE ANGESIEDELT SIND
Inhalt

Neurobiologische Hintergründe zur Entwicklung des Gehirns
Auf den ersten Blick gilt: Mit 18 ist man rechtlich erwachsen. Neurobiologisch betrachtet befindet sich das Gehirn jedoch weiterhin in einer intensiven Entwicklungsphase – insbesondere der sogenannte präfrontale Cortex (Stirnhirn).
Der präfrontale Cortex ist jener Bereich des Gehirns, der für sogenannte „exekutive Funktionen“ zuständig ist. Dazu gehören unter anderem:
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Impulskontrolle
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vorausschauendes Denken
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Entscheidungsfähigkeit
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Risikoabwägung
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Selbstreflexion
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emotionale Regulation
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langfristige Zielplanung
Diese Funktionen entwickeln sich nicht gleichzeitig mit der körperlichen Reife. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass die strukturelle und funktionelle Ausreifung des präfrontalen Cortex in der Regel erst zwischen dem 24. und 25. Lebensjahr weitgehend abgeschlossen ist.
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Charakteristische Merkmale dieser Entwicklungsphase
Zwischen 13 und etwa 20 Jahren befindet sich das Gehirn in einer Phase intensiver Umstrukturierung:
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Nervenzellverbindungen werden neu geordnet („synaptisches Pruning“).
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Nervenbahnen werden durch Myelinisierung effizienter.
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Das emotionale Zentrum (u. a. limbisches System) ist besonders aktiv.
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Die Fähigkeit zur langfristigen Planung entwickelt sich schrittweise.
Das bedeutet nicht, dass junge Erwachsene „unreif“ sind – im Gegenteil: Diese Phase ist hoch kreativ, lernfähig und entwicklungsdynamisch. Gleichzeitig erklärt sie, warum emotionale Intensität, Identitätssuche, Impulsivität oder innere Unsicherheit in diesem Alter häufiger auftreten.
Das Gehirn arbeitet in dieser Zeit stärker emotional gesteuert und weniger vollständig integriert mit den regulierenden Strukturen des präfrontalen Cortex. Erst mit zunehmender Reifung entsteht jene stabile Verbindung zwischen Gefühl, Impuls und reflektierter Entscheidung, die wir mit erwachsener Selbststeuerung verbinden.
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Warum ich 18 bis 20-Jährige anders begleite als 25-Jährige
Auch wenn jemand mit 18 oder 20 rechtlich erwachsen ist, befindet er oder sie sich neurobiologisch noch in einem Übergang zwischen Jugend und junger Erwachsenheit.
Meine Arbeit mit 13- bis 20-Jährigen berücksichtigt genau diese Entwicklungsphase:
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Struktur statt Überforderung
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emotionale Selbstwahrnehmung vor reiner Problemanalyse
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Stärkung der Selbstregulation
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Förderung von innerer Orientierung und Identitätsbildung
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schrittweiser Aufbau von Eigenverantwortung
Mit Menschen ab etwa 25 arbeite ich anders – stärker analytisch, stärker selbststrukturierend und mit vorausgesetzter neurobiologischer Stabilität der exekutiven Funktionen.
Die Integration von 18 bis 20-Jährigen im Hypno-Coaching und Hypnose ist daher keine formale Entscheidung, sondern eine entwicklungspsychologische und neurobiologische. Sie würdigt die Tatsache, dass das Gehirn in dieser Lebensphase noch reift – und dass junge Menschen genau hier eine Begleitung brauchen, die ihrem Entwicklungsstand entspricht.
Nicht als Bewertung.
Sondern als Verständnis für einen natürlichen Reifungsprozess.
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deepin | Ute Müller, Mitglied bei:
Schweizerischer Berufsverband
für Hypnosetherapie SBVH
Verein Libellenhaus
Wohnen | Beratung | Prävention
XUND Team Zürich | Dein Netzwerk rund um Gesundheit
Bitte beachte:
Das Angebot (Coaching / Hypnose) ist eine komplementärmedizinische/- therapeutische Ergänzung zur psychotherapeutischen Fachkraft und ist keine Psychotherapie. Beide Ansätze haben ihre eigene Sprache und Tiefe.



